Verein für Gesundheitskulur (VGK) e.V.

Zur Geschichte des VGK

Der von Dr. Max Otto Bruker initiierte "Verein Gesundheitskasse (VGK) e.V." hatte das Anliegen eine echte Gesundheitskasse der Zukunft zu sein, die alle bewährten, weitgehend nebenwirkungsfreien Naturheilmittel und -therapien bevorzugt erstattet. Zielgruppe waren ganzheitlich denkende Menschen, die sich als mündige Bürger verstanden und bereit waren Selbstverantwortung zu übernehmen. Diese Vision ließ sich in rund 25-jährigen intensiven Bemühungen letztlich - wegen der gesetzlich festgezurrten Rahmenbedingungen - so nicht verwirklichen.


Die Artabana-Solidargemeinschaften

Der VGK entdeckte 1998 die in der Schweiz damals bereits rund 12 Jahre praktizierenden "ARTABANA-Solidargemeinschaften" und gründete am 24. Oktober 1999 die erste in Achberg bei Lindau (Bodensee). Im Sommer 2005 waren es bereits über 150 Solidargemeinschaften, die sich jährlich praktisch verdoppeln, bundesweit regional organisierte Gemeinschaften mit an die rund 1.500 Mitgliedern. Hier wird die Vision von Dr. Bruker in noch weitergehender Weise realisiert und sehr intensiv gelebt. Alle Naturheilverfahren werden grundsätzlich akzeptiert und jedes Mitglied legt den ihm möglichen Beitrag mit der Gemeinschaft einvernehmlich selbst fest. Alle nicht Zwangsversicherten und die Privatversicherten können in der Regel Mitglied werden und sich so für den Krankheitsfall absichern. Die (noch) gesetzlich Zwangsversicherten werden jedoch nicht ausgeschlossen. Für einen geringen Verwaltungskostensatz können sie sich - mit vollem Stimmrecht - zusätzlich ankoppeln. Näheres unter www.artabana.org.


Von der "Gesundheitskasse“ zur „Gesundheitskultur"

Nachdem der "Verein Gesundheitskasse (VGK) e. V." seinen ursprünglichen Auftrag über die "ARTABANA-Solidargemeinschaften" in optimaler Weise verwirklichen konnte, wandte er sich anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Herbst 2001 neuen, drängenden Aufgaben in der Gesundheitsvorsorge und bei der Unterstützung von Initiativen für mehr Demokratie und humanere Handlungsweisen in dem aus den Fugen geratenden so genannten "Gesundheitswesen" zu. Unter dem weiterreichenden Begriff "Verein für Gesundheitskultur (VGK) e. V." beginnt er diese zu verwirklichen. Bei einer aktuellen Mitgliederbefragung kristallisierten sich zehn Interessensschwerpunkte heraus, die nun - soweit es die finanziellen Voraussetzungen und das ehrenamtliche Engagement unserer aktiv mitwirkungsbereiten Mitglieder zulässt - gezielt und systematisch umgesetzt werden sollen…


Die Hauptinteressen der VGK-Mitglieder:

  1. Kritische Überprüfung der vorgeburtlichen Diagnoseverfahren aus ganzheitlicher Sicht.
  2. Sanfte Geburt, ganzheitlich geführte „Geburtshäuser“; Naturheilkunde für Kinder (inkl. kritischer Betrachtung der üblichen Impfungen u. ä. m.).
  3. Waldkindergärten und Selbsterziehung ohne Schule und alternative freie Schulangebote.
  4. Selbstfindung und Verwirklichung der eigentlichen/wesentlichen Lebensziele.
  5. Ganzheitliche gesundheitliche Vor- und Nachsorge, inkl. Vollwerternährung, Bewegung, seelische Hygiene.
  6. Hinweise bei der Suche nach ganzheitlich ausgerichteten Lebensgemeinschaften (wie „Ökodörfer“ u. a. m.); auch für einen gemeinsam gestalteten, sinnerfüllenden Lebensabend mit Jung und Alt.
  7. Aufbau eines »Gesundheits-Informations-Netzwerks« für Rat suchende Mitglieder und Empfehlung von ganzheitlich arbeitenden »Akut-Kliniken«, sowie Hinweise bei der Suche nach dem "richtigen Therapeuten".
  8. Patientenrechte und -verfügungen für den Notfall, rechtlich abgesichert.
  9. Humane Begleitung beim Sterbevorgang (inkl. Hospiz-Erfahrungen) und dem Übergang in höhere Dimensionen (konfessionsunabhängig).
  10. Unterstützung aller sinnvollen Bestrebungen, das überholte Krankenversicherungs-Zwangssystem durch Zeit gemäßere, demokratischere und humanere Formen (vgl. ARTABANA-Solidarggemeinschaften!) für ganzheitlich und gesundheitsbewusst denkenden und lebenden Menschen abzulösen.